Christ werden - Christ bleiben (ab 2010: Spur 8)

Das Kursmodell "Christ werden - Christ bleiben" wird momentan überarbeitet und erscheint dann in einer veränderten Neuauflage 2010 unter dem Titel "Spur 8".

Den folgenden Text können Sie im Download-Bereich herunterladen.

Der Leitgedanke

Christ werden - Christ bleiben
„Glauben heute. Christ werden – Christ bleiben“ ist das zentrale Thema unserer Kirche. So hat es 1988 die Synode der EKD in Bad Wildungen formuliert. Elf Jahre später hat die Synode der EKD (Leipzig 1999) die Dringlichkeit dieser Aufgabe erneut betont: „Von dieser Tagung der Synode geht das Signal aus: Die evangelische Kirche setzt das Glaubensthema und den missionarischen Auftrag an die erste Stelle.... Weitergabe des Glaubens und Wachstum der Gemeinden sind unsere vordringliche Aufgabe....“

Das Gemeindeseminar „Christ werden – Christ bleiben“ will diese Akzente der beiden EKD-Synoden umsetzen, indem Menschen auf ansprechende und anspruchsvolle Weise zum christlichen Glauben eingeladen werden. Es wurde von Dr. Burghard Krause in Kooperation mit dem Gemeindedienst des Ev.-Luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM), Hermannsburg, entwickelt.

Ziele

Das Gemeindeseminar vermittelt in einem überschaubaren Zeitraum (8 Abende) zentrale Inhalte des christlichen Glaubens und bietet Einstiegs- bzw. Wiedereinstiegshilfen ins Christsein an.

Zielgruppen

Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche,

  • die die Bedeutung des Glaubens für ihr Leben abklären möchten
  • die zwar getauft sind, aber die eine persönliche Beziehung zu den Glaubens- und Lebensvollzügen der Gemeinde verloren bzw. nie gefunden haben
  • die einer einladenden Gemeinde begegnen und neugierig auf den Glauben werden
  • die Ideologien mit Skepsis und Kirche mit Misstrauen begegnen, aber daran interessiert sind, über religiöse Fragen nachzudenken
  • in denen eine Sehnsucht nach Gott wachgeblieben ist.

Also Menschen, die es innerhalb und außerhalb unser Kirchen in großer Zahl gibt und die offen sind für ein ehrliches, nicht vereinnahmendes Angebot.

Das Besondere daran

Zum Profil des Gemeindeseminars „Christ werden – Christ bleiben“ gehört es, dass der Lebenshintergrund der Teilnehmenden ernst genommen wird: Ihre oft geringe Kenntnis von Grundaussagen des Evangeliums, ihre Ängste vor Vereinnahmung, ihre emotionalen und verstandesmäßigen Blockaden dem Glauben gegenüber.

Die Inhalte des christlichen Glaubens werden in elementarisierter und gut verständlicher Form verdeutlicht und mit dem Angebot praktischer Hilfen zum Christ sein und zum Christ werden verbunden.

Das Seminar ist informativ in der Sache, seelsorglich (nicht manipulierend) im Umgang mit Menschen, glaubenweckend in der Intention, zeitgemäß in Sprache und Begegnungskultur.

Es verbindet bibel – und lebensorientierte Gedankengänge und nimmt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so mit auf einen gut nachvollziehbaren Weg.

Am Ende des Gemeindeseminars steht der Abschlussgottesdienst (achter Abend), der mit seiner „Umkehr-Liturgie“ (Hingabe, Gebet und Segnung). Diese Umkehr–Liturgie wird an den vorausgehenden Abenden sorgfältig vorbereitet und so vor Missverständnissen geschützt.

Baustein für Missionarische Gemeindeentwicklung

Das Seminar versteht sich als ein Baustein für eine missionarische Gemeindeentwicklung. Es nimmt ernst, dass Gemeinde Trägerin der Evangelisation ist, lebt also vom Engagement Ehrenamtlicher. Dementsprechend benötigt es eine ausreichende Vorbereitungszeit (sechs – acht Monate) für die Entscheidungsfindung im Leitungsgremium der Gemeinde, den Prozess der Vorbereitung im Trägerkreis und die Planung weiterführender Angebote nach den acht Abenden. Neben einer ausgesprochen positiven Resonanz bei den Gästen profitieren insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Durchführung des Seminars.

Struktur der Abende

„Christ werden – Christ bleiben“ besteht aus acht Abenden, die in Gestalt eines Weges aufeinander aufbauen. Die Struktur der Abende ist gleichbleibend:

  • Eröffnung: Begrüßung, Ansagen, Singen, evtl. Essen
  • Erster Referatsteil zum Thema (35 Minuten)
  • Gruppengespräche an Tischen (30 Minuten)
  • Zweiter Referatsteil zum Thema (25 Minuten)
  • Singen und Verabschiedung

Die Referate werden von Graphiken per Tageslichtprojektor oder Beamer visuell unterstützt und haben einen narrativen Charakter. Bewährt hat sich, dass ein auswärtiger Referent für die Referate zuständig ist.

Am Ende eines jeden Abend erhalten die Teilnehmenden ein Heft mit Inhalt und Bildern der besprochenen Einheit.

Themen

  1. Vom Land des Glaubens – und wie es sich erkunden lässt
  2. Vom Sinn unseres Lebens – und wie wir ihm auf die Spur kommen
  3. Von Glaubenshindernissen – und wie wir damit umgehen lernen
  4. Von der Krankheit des Misstrauens – und wie wir davon geheilt werden können
  5. Vom Himmel auf Erden – und wie er über uns aufgeht
  6. Von Gottes Anfang mit uns – und wie wir Christ werden
  7. Von Gottes Treue zu uns – und wie wir Christ bleiben
  8. Von Gottes Menschenfreundlichkeit – und wie sie sich feiern lässt
    (Abschlussgottesdienst)

Multiplikatorenseminare und Material

Leiterhandbuch, Graphiken, Materialien für Teilnehmende, CD-ROM. „Christ werden – Christ bleiben“ gibt es auch in russischer Sprache für die Aussiedlerarbeit.

Voraussetzung für die Durchführung des Seminars bzw. den Bezug der Materialien ist die Teilnahme an einem Multiplikatorenseminar, bei dem Ansatz, Ziele, Methoden und Einbindung in die Gemeindenentwicklung vermittelt werden.

Die nächsten Termine für Multiplikatorenseminare erfahren Sie unter „Tagungen & Termine“.

Kontakt
Pfr. Volker Roschke
Fon: (030) 83001-309

Mitarbeiterin:
Margit Koffke
Fon: (030) 83001-305

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