Festnetz: Nadelöhr?
Nur auf das Telefon als Kontaktbrücke zu setzen - ist das nicht zunehmend ein Nadelöhr?
Es gehört von Anfang an zu NEUANFANGEN, dass der Kontakt ausschließlich über das Telefon aufgebaut wird. Das Telefon ist ein Medium, das zugleich ein distanziertes und persönliches Zugehen auf Menschen bietet. So machen wir es Menschen leicht, das Buch anzufordern oder dankend abzulehnen. Wir möchten niemanden mit dem Buch ´auf die Pelle rücken`, sondern wir akzeptieren es ohne Wenn und Aber, wenn jemand kein Interesse hat.
Als NEUANFANGEN 1985 in Deutschland gestartet wurde, waren noch fast alle Haushalte durch Festnetz erreichbar. Da es feste Ladenschlusszeiten gab, erreichte man zwischen 18 und 20 Uhr tatsächlich sehr viele Menschen. Allerdings bestand eine große Reserviertheit gegenüber der Religion und dem Glauben. Heute ist es genau andersherum: Die Festnetztechnologie ist auf dem Rückzug; die Menschen immer seltener zuhause anzutreffen. Gegenüber der Religion und dem Glauben besteht inzwischen aber eine große Offenheit.
Wir halten das Telefon weiterhin für unverzichtbar, aber ergänzungsbedürftig. Deshalb empfehlen wir zusätzlich andere Zugangswege zu eröffnen, um das Interesse von Menschen am Buch zu wecken:
- Entdecken Sie die Möglichkeiten des Internet (eine Rahmenprogrammierung, die von zukünftigen Regionen genutzt und flexibel angepasst werden kann, ist in Vorbereitung)
- Sie können von uns eine 0700-Rufnummer nutzen, die leicht kommunizierbar ist
- Weisen Sie mit attraktiven Postwurfsendungen in alle Haushalte auf die Aktion hin und bieten Sie Möglichkeiten an, wie Interessierte an das Buch gelangen können, wenn sie nicht angerufen werden, weil z.B. die Rufnummer nicht im Telefonbuch steht oder während der Anrufzeiten niemand erreicht wurde.
- Nutzen Sie Ihr persönliches Beziehungsnetz, um Menschen auf das Buch aufmerksam zu machen.
Manche Regionen haben das Buch nach Beendigung der Telefonaktion in öffentlichen Gebäuden zum kostenlosen Mitnehmen ausgelegt. In Schwäbisch Hall z.B. fanden auf diese Weise noch einmal genauso viele Bücher (8.500) einen Abnehmer wie durch die Telefonaktion. Nur nehmen diese unbekannten Leserinnen und Leser nur selten von sich aus Kontakt zu NEUANFANGEN auf; kommen also nur vereinzelt in Gesprächsgruppen. Deswegen gibt es keine echte Alternative zum Telefon.
Aber: Auch wenn längst nicht mehr alle Menschen direkt mit dem Telefon erreicht werden, beneiden uns Wirtschaftsunternehmen um die Traumquoten, die wir noch immer mit NEUANFANGEN erzielen. Welcher Call-Center könnte von sich behaupten, dass 35 bis 60% der Angerufenen tatsächlich Interesse am Produkt haben?
