Entstehung
Andere für NEUANFANGEN motivieren
Das Projekt lebt ganz stark davon, dass sich möglichst viele evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden eines Einzugsgebiets beteiligen. Je größer das Projekt, desto stärker ist das Interesse der Medien daran und umso deutlicher wirkt das Projekt in die Öffentlichkeit hinein. Es gibt so gut wie keine kirchliche Aktivität, die stärker in der Bevölkerung wahrgenommen wird als NEUANFANGEN, wenn nämlich 20 oder mehr Gemeinden einer Region gemeinsam auftreten.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass NEUANFANGEN auf der Ebene der Ortsgemeinde wirklich gewollt und mit voller Kraft unterstützt wird. Gerade in der Entstehungsphase ist es wichtig, dass es zwar eine motivierte und begeisterte ´Keimzelle` gibt, die das Projekt zu ihrer Sache macht, aber sie sollte Einwände ernst nehmen und nicht zu schnell voranschreiten.
Der Untertitel des Projekts - "Christen laden ein zum Gespräch" - ist auch notwendige Selbstverpflichtung, um andere Gemeinden zum Mitmachen zu gewinnen. Häufig reagieren Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer oder Kirchenvorstände zunächst mit Zurückhaltung gegenüber NEUANFANGEN. Eine von Anfang an offene Gesprächsatmosphäre bietet gute Möglichkeiten Vorbehalte gegenüber der Aktion auszuräumen.
Gerade Gemeinden, die sich durch hohes evangelistisches Engagement auszeichnen, könnten dazu neigen, ein zu schnelles Tempo vorlegen zu wollen. Diejenigen, die das Projekt in einer Region initiieren wollen, sollten das im Blick haben und mit Fingerspitzengefühl und langem Atem vorgehen. Es gilt Gemeinden mit unterschiedlicher Nähe und Distanz zu missionarischer Arbeit in das Projekt zu integrieren.
Begeisterung für NEUANFANGEN entsteht häufig, wenn man es live erlebt. Bitte nehmen Sie Kontakt zur Projektgruppe auf, um zu erfahren, wo NEUANFANGEN das nächste Mal stattfindet. Zeichnet sich ein größeres Interesse ab, organisieren wir gern eine Studienfahrt dorthin.
