Gesprächsangebote

NEUANFANGEN zielt darauf ab, Menschen eine erste Annäherung an Themen rund um den Glauben und die Kirche zu ermöglichen. Das Feld ist bewusst weit gesteckt. NEUANFANGEN hat den Charakter eines Erstkontaktprojekts. Bei den Gesprächsangeboten geht es ausdrücklich nicht um einen „Grundkurs des Glaubens“ oder vergleichbare Angebote. Ein solches Angebot könnte sich für diejenigen, deren Interesse am Glauben durch das Projekt entfacht wurde, im Anschluss an NEUANFANGEN anbieten (Weitere Informationen dazu: www.glaubenskurse.de).

Ziel von NEUANFANGEN ist es, miteinander über Fragen des Glaubens und des Lebens ins Gespräch zu kommen. Was das im Hinblick auf die konkreten Themen bedeuten kann, hat jede Region, in der NEUANFANGEN stattgefunden hat, neu für sich definiert. Die Erfahrung zeigt, dass regional sehr unterschiedliche Themenreihen entstanden sind. Die bundesweite Projektgruppe NEUANFANGEN hat selbst keine Arbeitshilfen erarbeitet, stellt aber gern Material aus Vorgängerprojekten zur Verfügung.

Materialien aus dem Projekt Schwäbisch Hall (2007):

Für die Leiterinnen und Leiter der Gesprächsgruppen gibt der Schulungsausschuss jeweils ein Begleitheft (Abgabe auf Anfrage) heraus.

In Borna (2006) hingegen entschied man sich für eine etwas andere Themenreihe:

Die methodischen Vorschläge für die einzelnen Einheiten wollen als ´Geländer` verstanden sein. Moderationskarten, wie sie erstmalig in Giengen (2008) entwickelt wurden, erleichtern die Gesprächsführung. Die Leiterinnen und Leiter sollten nicht zu sehr darauf fixiert sein, dass am Ende eines Gesprächsabends ein bestimmtes Ziel erreicht wird. Die Aktion möchte vor allem ein Gesprächsforum bieten, in dem Lebenserfahrungen von Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinde ihren Platz haben. Die Beschäftigung mit einem Thema und das gemeinsame Erleben haben einen vergleichbar hohen Stellenwert. Es ist schon viel erreicht, wenn die Gesprächsgruppen helfen gegenseitige Vorbehalte zu entkräften, Vertrauen aufzubauen und dass ansatzweise Beziehungen entstehen.

Es macht Sinn, wenn die Schulungsmaterialien nicht völlig losgelöst vom Buch konzipiert werden, sondern dass z.B. auf einzelne Beiträge Bezug genommen wird. Menschen, die in die Gesprächsgruppen kommen, sind häufig durch einzelne Beiträge im Buch angesprochen und wollen gern darüber ins Gespräch kommen.

Traditionell wurden die meisten Gesprächsrunden über einen Zeitraum von fünf Wochen jeweils an einem Abend der Woche in privaten Wohnzimmern angeboten. Denken Sie jedoch auch über andere Zeiten und Orte nach, z.B. könnte man eine Gesprächsrunde für nicht berufstätige Frauen auch morgens als Frühstück gestalten; evtl. mit Kinderbetreuung. Als besonderes Zeichen von Gastfreundschaft dient ein gemeinsamer Imbiss, der auch das lockere Gespräch unter den Teilnehmer fördert.

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