Telefonaktion & Buchverteilung
Erstanrufe
Am Montag unmittelbar nach dem Auftakt-Gottesdienst nehmen die in verschiedenen Gemeindehäusern eingerichteten Telefonzentralen ihren Betrieb auf. Als optimale Anrufzeit hat sich 18.00 bis 20.00 Uhr erwiesen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, bereits 17.30 Uhr zu kommen, da jeder Einsatz mit einer gemeinsamen Andacht beginnt. Außerdem soll Zeit sein, um ggf. Fragen zu klären und einen kleinen Imbiss zu sich nehmen zu können.
Ein Raum eines Gemeindehauses wird zum Call-Center umgebaut. Inzwischen verfügt die Ökumenische Projektgruppe über Tischtelefone mit Mobilfunktechnik, die von jeder Region kostengünstig ausgeliehen werden können. Auf diese Weise entfällt die aufwändige und teure Installation festnetzgebundener Telefonzentralen, da lediglich ein Stromanschluss benötigt wird. Wahlkabinen, die Sie von Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung erhalten, können mit Schaumstoffmatten ausgepolstert werden, um den Schall zu dämmen.
Die einzelnen
Telefon-Arbeitsplätze werden oft individuell gestaltet: Mit Mutmach-Sprüchen, Postern etc. Zur Ausstattung jedes Arbeitsplatzes
gehört auch ein schematisierter Gesprächsablauf. Vom Telefonzentralen-Koordinator
erhält jeder Mitarbeiter seine Unterlagen für den entsprechenden Abend: Adressaufkleber in zweifacher Ausfertigung, blanko
Kontaktkarten und Briefumschläge für das Buch.
In einem benachbarten Raum entsteht das Buch-Verteilzentrum. Die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter holen die mit Adressetiketten versehenen Kontaktkarten und Briefumschläge von den einzelnen Telefonarbeitsplätzen. Sie packen ein Buch in den Umschlag und sortieren es je nach Zustellbezirken in Postkisten für die einzelnen Buchausträger. Jedem Buch liegt bereits eine Information bei, welche Gesprächsgruppen in dem jeweiligen Ort angeboten werden. Je nach Region lassen sich zwischen 35 und 70 % aller Erreichten das Buch schenken.
Ein Abend in der Telefonzentrale endet mit einem gemeinsamen Abschluss. Alle sammeln sich in einer großen Runde. Es besteht Gelegenheit einzelne Eindrücke und Erfahrungen weiterzugeben. Geendet wird mit einem kurzen geistlichen Impuls, Gebet und Segen.
Das Buch verteilen
Am Tag darauf holen die Buch-Austräger die vorbereiteten Postkisten für ihren Zustellbezirk und bringen die Bücher zu den Empfängern. Die Bücher werden je nach Wunsch in den Briefkasten oder persönlich übergeben gesteckt.
Zweitanruf
Alle, die das Buch erhalten haben, werden zwei Wochen später erneut angerufen und zu einer Reihe von (i.d.R. fünf) Gesprächsangeboten eingeladen. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Angerufenen bereits über das Angebot der Gesprächsgruppen detailliert informiert sind. Eine Gesprächsgruppe sollte aus ca. 8 bis 10 Personen bestehen.
Erfahrungsgemäß werden viele Menschen Interesse an einer Teilnahme bekunden. Die tatsächlichen Teilnahmezahlen sind meistens jedoch geringer. Sie können die Gruppen i.d.R. mit zwei oder drei Personen überbuchen. Als grobe Faustregel gilt: 100 Bücher = 1 Gesprächsgruppe.
