Namenschristen

Gehen Namenschristen die Mission etwas an? Braucht es Mission gegenüber denjenigen, die sich doch immerhin selbst als Christen verstehen? Die Internationale Lausanner Bewegung beantwortet diese Frage mit einem klaren „Ja“ und so lud sie im März dieses Jahres zu einer Konsultation zum Thema „Zeugnis gegenüber nominellen Christen“ nach Rom ein. Das Abschlussdokument und einige Beiträge dieser Konsultation sind in der Ausgabe 3/2018 von Brennpunkt Gemeinde dokumentiert. Darüber hinaus finden Sie weitere interessante Perspektiven auf dieses Thema, u.a. eine Betrachtung des EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen zum „merkwürdigen Lust am Untergang“ der Kirchen oder ein Text von Peter Zimmerling, wie Bonhoeffer dem Problem der Namenschristen und der „toten Gemeinden“ in Mecklenburg begegnete.

Digitalisierung ist in aller Munde, häufig verbunden mit Hoffnungen und Erwartungen auf die „schöne, neue Welt“ der technischen Möglichkeiten. Prof. Dr. Werner Thiede wirft im Studienbrief G 5 einen aufmerksam-kritischen Blick auf diese Verheißungen, insbesondere, wo sie die Familie betreffen.

Inhalt

  • Einführung: Silke Römhild
  • Kirche und Glaube: Julia Gruber
  • Ist die Säkularisierung das Ende des Christentums?: Johann Hinrich Claussen
  • Lebendig: Michael Herbst
  • Die fehlenden Christen: Ein globaler Aufruf
  • Nominelle Christen definieren: Evert W. Van De Poll
  • Eine Antwort auf Evert Van De Poll: Jim Memory
  • Ein schwieriges Verhältnis: Zur Theologie des Protestantismus und Nominalismus: Lars Dahle
  • Das Evangelium unter die Leute bringen: Kirchenamt der EKD (Hg.)
  • Das Problem der toten Gemeinde bei Dietrich Bonhoeffer: Peter Zimmerling
  • „Prämodern Modern Postmodern“: Heinzpeter Hempelmann
     
  • Inkl. Studienbrief G5 "Familie im Bann der Digitalisierung": Werner Thiede