Aktuelles

03.05.21: Die AMD trauert um Brunhilde Blunck

Die AMD trauert um Brunhilde Blunck

Die AMD trauert um Brunhilde Blunck, die Gott am 2. Mai 2021 im Alter von 86 Jahren heimgerufen hat. Bis 2009 gestaltete die Rheinländerin den Weg der AMD als Mitglied im Vertrauensrat und als stellvertretende Vorsitzende mit. Ihr Herz schlug besonders für die Evangelisation. So zählte sie gemeinsam mit ihrem bereits 2019 verstorbenen Ehemann, Pfarrer Jürgen Blunck, zu den Mitinitiatoren der ersten Evangelisation von Pro Christ 1993 mit Billy Graham in Essen. Unsere Gebete begleiten Familie und Freunde in der Zeit des Abschiednehmens.

Andreas Schlamm, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste

16.03.21: Nachruf auf Pfarrer Dr. Werner Engel

Nachruf auf Pfarrer Dr. Werner Engel

* 26.06.1972  † 15.03.2021

Die Evangelische Arbeitsstelle midi trauert um ihren Referenten für missionarische Bildung, Pfarrer Dr. Werner Engel, der am 15. März 2021 nach über zweijähriger Krankheit verstorben ist.

Mit Werner Engel verliert midi einen Kollegen, der mit seiner warmen und herzlichen Art, seiner theologischen Kompetenz und seinem evangelistischen Charisma andere und unsere Kirche geprägt hat. Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.

Nach dem Studium der ev. Theologie, Assistenzzeit, Promotion und Vikariat in Wien, wurde Werner Engel 2003 als Pfarrer der Evangelischen Kirche in Österreich ordiniert. Es schlossen sich Pfarrämter in den Gemeinden Graz-Nord und Scharten sowie in der Studierendenseelsorge Linz an. Seit 2015 war Werner Engel zunächst in der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) und dann bei midi mit den Themenfeldern Evangelisation und Glaubenskurse befasst. Darüber hinaus engagierte er sich in der Begleitung von theologischen Nachwuchskräften und durch seine Mitarbeit bei der Konferenz Missionarischer Ausbildungsstätten, der Lausanner Bewegung sowie als Evangelist und Seminarleiter bei ProChrist.

midi-Direktor Dr. Klaus Douglass äußerte sich tief betroffen über den Verlust eines geschätzten Weggefährten: „Werner Engel war ein wunderbarer Mensch und fröhlicher Christ. Er war durchdrungen von der Leidenschaft, das Evangelium so weiterzusagen, dass Menschen ihren eigenen Weg zum Glauben finden konnten. Seine Verkündigung war gekennzeichnet von hoher Relevanz und tiefer Liebe zu Gott und den Menschen.“

Auch Annegret Puttkammer, die stellvertretende Vorsitzende der AMD, drückte der Familie ihr Beileid aus: „In die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste hat Dr. Werner Engel wichtige Impulse eingebracht, etwa für die Aktion „erwachsen glauben“. Mit seiner fröhlichen Art und seinem leidenschaftlichen Glauben konnte er Menschen mitreißen. Inspirierend waren auch seine österreichischen Erfahrungen aus der dortigen evangelischen Minderheitskirche. Seine Krankheit hat er mit tiefem Vertrauen zu Christus getragen und uns darin oft auch selbst getröstet. Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei seiner Familie und wissen ihn geborgen in der Hand unseres Gottes.“

In einem YouTube-Interview mit der Lukasgemeinde Berlin vom Dezember 2020 sprach Werner Engel ganz offen über seine Ängste und Erwartungen im Angesicht seiner schweren Krankheit:

„Ich habe nicht Angst vor dem Sterben. Ich habe Angst, zurück zu lassen, Dinge, die ich noch gerne machen würde. Mir helfen in den Ängsten Hoffnungsbilder. Ich merk‘, das hilft gegen die Angst, mit netten Menschen spazieren zu gehen. Ich merk‘, wie reden hilft. Vor allem hilft mir Gott. Mein Glaube hilft mir.“

Nach seiner Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gefragt, antwortete Engel mit einem Zitat von C.S. Lewis:

„Im Himmel wird es für einen so sein, als wäre der Himmel nur für ihn persönlich erschaffen, weil wir für den Himmel geschaffen wurden“ und fügte hinzu „Und das erwarte ich. Ich werde den ganzen Tag Schnitzel essen, ich werde schwimmen und sporteln und schwitzen und in die Sauna gehen. Kein Leid, keine Tränen, diese Dinge los zu sein, ich kann’s kaum erwarten. Ich glaub, wenn’s so weit ist, fehlen mir die Worte“. (https://www.youtube.com/watch?v=kzN8vZ2n1BI)

Dr. Michael Diener (Vorsitzender des Kuratoriums von midi), Dr. Klaus Douglass (Direktor von midi), Philipp Elhaus, Annegret Puttkammer und Martin Westerheide (stv. Vorsitzende der AMD)

25.02.21: AMD-Generalsekretär Hans-Hermann Pompe geht in den Ruhestand

„Mission lebt durch Beziehungen“ AMD-Generalsekretär Hans-Hermann Pompe geht in den Ruhestand

Berlin, 25.02.2021. Der Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) Hans-Hermann Pompe (65) geht am 1. März in den Ruhestand. Seit 2019 war der Theologe zugleich Referent für missionarische Kirchenentwicklung in der Evangelischen Arbeitsstelle midi.

„Mission lebt in der Spätmoderne durch Beziehungen“, machte Pompe in seinen Abschiedsworten als AMD-Generalsekretär deutlich. „Menschen wagen Wege zum Glauben, wo sie in offenen Kontakten und glaubwürdigen Begegnungen zu gemeinsamen geistlichen Reisen eingeladen werden. Für eine Kirche, die zu weit über 90 Prozent aus Ehrenamtlichen besteht, sind Netzwerke die stärkste Zukunftsoption. In Nachbarschaften, Freundschaften, Interessen und Begegnungen liegt das größte Potential zur Kommunikation des Evangeliums unter Unbeteiligten, Außenstehenden und Unerreichten. Jede Christin und jeder Christ ist ein Kontaktpunkt des Evangeliums.“

Nach seinem Studium der evangelischen Theologie war Hans-Hermann Pompe (Jg. 1955) von 1983 - 2000 Gemeindepfarrer in Wuppertal-Heckinghausen. Von 2000 bis 2009 leitete er das Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland und übernahm im Anschluss daran die Leitung des EKD-Zentrums für Mission in der Region (ZMiR). Von dort aus initiierte und begleitete Pompe missionarische Pilotprojekte in Kirchenbezirken, Regionen und Landeskirchen. 2019 wurde Hans-Hermann Pompe zum Generalsekretär der AMD berufen. Sowohl in seiner hauptamtlichen Tätigkeit als auch als Vorsitzender der Missionale Köln (2003 - 2015) und Mitglied der EKD-Synode (2005 - 2015) befasste sich Pompe intensiv mit den Themenfeldern missionarische Kirchenentwicklung, kirchliche Kooperationen und Strukturveränderungen, Mitgliedschaft und Zugehörigkeit sowie Kirche in der Postmoderne.

midi-Direktor Dr. Klaus Douglass sagte zur Verabschiedung Pompes: „Hans-Hermann Pompe hat die Arbeitsstelle midi nicht nur mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in Fragen der Kirchenentwicklung bereichert, sondern auch menschlich mit seiner fröhlichen Frömmigkeit und seiner durch und durch wertschätzenden Grundhaltung.“

Die stellvertretende Vorsitzende der AMD, Annegret Puttkammer bedankte sich im Namen der Mitglieder für den hervorragenden Dienst des Generalsekretärs in einer Phase der starken Veränderung innerhalb des Netzwerks. „Wir wünschen Hans-Hermann Pompe, dass er sich im Ruhestand daran erfreuen kann, mit zu verfolgen, wie sich sein berufliches Lebenswerk fortsetzt und multipliziert“, so Puttkammer.

Der Termin für die gottesdienstliche Verabschiedung von Hans-Hermann Pompe aus dem Amt des AMD-Generalsekretärs wird noch bekannt gegeben. Die Feierlichkeit findet statt, sobald es die pandemische Lage erlaubt.

24.02.21: Jahreslosung für 2024 digital gewählt

Pressemitteilung der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen

Erstmals Jahreslosung auf digitalem Weg gewählt!

Die Delegierten der 23 Mitglieder hatten 30 Vorschläge für die Jahreslosung eingereicht. Daraus wurde nach intensiver Diskussion mit Unterstützung von Beraterinnen und Beratern und zwei Jugenddelegierten auf der digitalen Jahrestagung vom 22. – 24. Februar der Vers aus 1 Kor 16,14 (Einheitsübersetzung) Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. zur Jahreslosung 2024 gewählt.

Die Festlegung sowohl der Bibellesepläne als auch die Wahl der Jahreslosung und der Monatssprüche erfolgt auf dem jährlichen Delegiertentreffen der Arbeitsgemeinschaft. Die Mitglieder der ÖAB (evangelische, katholische und freikirchliche Werke und Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem Elsass und Polen) reichen dazu ihre Vorschläge ein. Aus den Texten, die der ökumenische Bibelleseplan für ein Jahr vorsieht, wählt die ÖAB ein Wort als Jahreslosung aus. Darüber hinaus wird aus den Texten, die in einem bestimmten Monat zu lesen sind, jeweils ein Vers als Monatsspruch bestimmt.

Die ÖAB gibt zwei Bibellesepläne unterschiedlichen Umfangs heraus, die in vier bzw. acht Jahren durch die Bibel führen. Die Lesepläne werden in zahlreichen Publikationen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus verwendet.

Die bereits gewählten Jahreslosungen 2021 bis 2023 lauten: 2021: Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lk 6,36 (L=E). 2022: Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Joh 6,37 (E). 2023: Du bist ein Gott, der mich sieht. Gen 16,13 (L).

Ein kostenloser Flyer mit allen Jahreslosungen seit 1930 kann in der Geschäftsstelle bestellt werden.

Kontakt:

ÖAB-Geschäftsstelle: info@oeab.de

03.02.21: Online-Treffen 23.2. Netzwerk für Frauen im missionarischen Bereich

Als Frau hier unterwegs? – Dann interessiert uns deine Perspektive!

Online-Treffen am 23.2. von 19.30 - 21.30h. Anmeldung: gospel@vemission.org

Wir, Claudia Währisch-Oblau und Katharina Haubold, möchten herausfinden, ob ein Netzwerk für Frauen im evangelistischen / missionarischen / missionalen Bereich (neu) sinnvoll wäre.

Im Rahmen unseres Engagements in der AMD haben wir, wie auch an anderen Stellen immer wieder, festgestellt: Bei bestimmten Zusammenkünften treffen wir kaum Frauen. Für uns ist das eine Frusterfahrung. Denn an anderen Stellen sind wir mit so vielen engagierten, starken und kompetenten Frauen in diesem Bereich unterwegs.

Uns ist bewusst, dass unser Blick da eingeschränkt ist. Daher fragen wir euch: Was braucht ihr an Vernetzung und Support? Wie möchtet ihr in Kontakt kommen oder bleiben, von Erfahrungen anderer profitieren, punktuell zusammenarbeiten? Wir möchten gerne mit vielen Frauen in den Austausch kommen und aufeinander hören, Formate hinterfragen und Erfahrungen austauschen.

Deshalb hostet die AMD dieses (erste) Online-Treffen am 23.2. von 19.30 - 21.30h, weil sie selbst auf der Suche nach einer Antwort ist. Wir glauben aber, dass dieser Austausch über die AMD hinaus wichtig und gewinnbringend ist. Falls ihr andere Frauen kennt, für die dieser Abend eine Bereicherung sein könnte oder die an diesem Abend eine Bereicherung sein könnten, ladet sie sehr gerne ein.

Um teilzunehmen, schickt bitte eine kurze, formlose Email an gospel@vemission.org.

14.01.21: Andreas Schlamm wird neuer AMD-Generalsekretär

Andreas Schlamm wird neuer AMD-Generalsekretär – in seinem Amt will er den Pioniergeist in der Kirche fördern

Berlin, 14.01.2021. Der Berliner Diakon und Religionspädagoge Andreas Schlamm (53) wurde als neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) berufen. Ab dem 1. April 2021 wird er zugleich Referent für Missionarische Kirchenentwicklung in der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) sein. Die Delegiertenversammlung der AMD und das Kuratorium von midi entschieden sich einvernehmlich für Andreas Schlamm als Nachfolger von Generalsekretär Hans-Hermann Pompe (65), der im März in den Ruhestand geht.

Andreas Schlamm war bereits 2002-2013 Referent für Missionarische Projekte und Evangelisation in der AMD und koordinierte dort ab 2008 das EKD-Reformprojekt „Erwachsen glauben“. Danach ging er als leitender Mitarbeiter für Bildung zur Berliner Stadtmission. 2019 wechselte er ins Organisationsteam des EKD-Zukunftsforums im EKD-Kirchenamt. Ehrenamtlich engagiert sich Andreas Schlamm im Vorstand der Stiftungen „Brücke zum Leben“ und „Jona“, die sich für Kinder und Jugendliche am Rand der Gesellschaft einsetzen.

Anlässlich seiner Wahl auf der digitalen AMD-Delegiertenversammlung sagte Schlamm: „Als AMD-Generalsekretär möchte ich den Pioniergeist in der Kirche fördern, Kirchen- und Quartiersentwicklung stärker vernetzen und die weitreichenden missionarischen Erfahrungen der AMD-Mitglieder für Lernprozesse der Kirche nutzbar machen.“

Die stellvertretende Vorsitzende der AMD, Direktorin Annegret Puttkammer, begrüßte die Entscheidung: „Die AMD ist dankbar, dass Andreas Schlamm mit all seiner Erfahrung, seiner Vernetzung und seiner Leidenschaft für das Evangelium als Generalsekretär gewonnen werden konnte. Er kennt die AMD gut, und die Einrichtungen und freien Werke, die in der AMD verbunden sind, freuen sich auf gemeinsame Projekte.“

Dr. Michael Diener (Vorsitzender Kuratorium midi), Dr. Klaus Douglass (Direktor midi), Direktorin Annegret Puttkammer (stellv. Vorsitzende AMD)

22.10.20: Nachruf auf den AMD-Vorsitzenden Ulrich Fischer

Ulrich Fischer

 

* 11.02.1949  † 21.10.2020

Die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, AMD, trauert um ihren Vorsitzenden, Landesbischof a.D. Dr. Ulrich Fischer. Wir danken ihm herzlich für die Jahre, in denen er der AMD in seiner herzlichen, menschenfreundlichen und zielstrebigen Art vorstand.

2016, frisch in den Ruhestand eingetreten, wurde Ulrich Fischer zum Vorsitzenden der AMD gewählt. Ihm lag das Anliegen der missionarischen Arbeit, das Evangelium von Jesus Christus unter die Leute zu bringen, schon immer sehr am Herzen. Bereits als badischer Bischof förderte er die Bibelwoche und die tägliche Bibellese. Er unterstützte die Kampagne „Erwachsen glauben“ und biblische Inszenierungen wie den Ostergarten, und er war offen für neue Formen von Gemeinde und kirchlichem Leben. Auch die vielfältigen freien Werke, die in der AMD verbunden sind, wollte er stärken und die Impulse ihrer Arbeit auch für die Kirchengemeinden fruchtbar machen.

Besonders engagierte er sich bei der Gründung der Arbeitsstelle „midi“, die Kirche, Diakonie und missionarische Dienste bestärkt in dem Anliegen, mit erkennbar evangelischem Profil tätig zu sein und mit hoher Sprachfähigkeit Auskunft geben zu können über die christliche Hoffnung.

In den Andachten und Predigten, die er in unserer Delegiertenversammlung und bei den Vertrauensratssitzungen hielt, gelang es Ulrich Fischer immer, den verheißungsvollen Horizont der biblischen Botschaft gleichermaßen mit wissenschaftlichem Tiefgang und persönlicher Frömmigkeit zu erschließen und auch mit den passenden Chorälen zu untermalen. Damit hat er die Herzen berührt.

Die letzten beiden Jahre waren von seiner schweren Krebserkrankung geprägt. Er hat sie in tiefer Zuversicht getragen und immer wieder bewegend beschrieben, wie ihn sein Glaube auch in den dunklen Stunden trägt. Bewusst hob er den Blick über Kranksein und Therapie hinaus und konnte sich darauf ausrichten, dass unser Gott neues Leben in Fülle bereithält. Die Art und Weise, mit der er seine Krankheit als glaubender Mensch trug, war für uns alle vorbildhaft.

Wir danken Ulrich Fischer sehr dafür, dass er sich für das Amt des Vorsitzenden der AMD zur Verfügung gestellt und uns auch noch in schwerster Krankheitszeit begleitet hat. Sein Leitungsstil und seine Weisheit, vor allem seine Fröhlichkeit und seine Herzenswärme haben uns gut getan! Wir sind mit seiner Familie verbunden in der Trauer um einen ganz besonderen Menschen. Und wir wissen Ulrich Fischer geborgen bei unserem Herrn Jesus Christus, dem er im Leben vertraute, der ihn im Sterben trug und der ihm in seiner Barmherzigkeit den Weg ebnet in das Leben, das bleibt.

Philipp Elhaus, Annegret Puttkammer und Martin Westerheide (stv. Vorsitzende der AMD), Hans-Hermann Pompe (Generalsekretär der AMD), Dr. Michael Diener (Vorsitzender des Kuratoriums von midi), Dr. Klaus Douglass (Direktor von midi)

29.05.19: Neuer Generalsekretär der AMD gewählt

Pressemitteilung

Pfarrer Hans-Hermann Pompe ist neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD)

Am 29. Mai hat die Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) bei ihrer Zusammenkunft im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung in Berlin den Pfarrer Hans-Hermann Pompe zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt.

Hans-Hermann Pompe (Jg. 1955) war nach seinem Studium der evangelischen Theologie von 1983-2000 Gemeindepfarrer in Wuppertal-Heckinghausen. Von 2000 bis 2009 leitete er das Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland und übernahm im Anschluss daran die Leitung des EKD-Zentrums für Mission in der Region (ZMiR). Von dort aus initiierte und begleitete Pompe missionarische Pilotprojekte in Kirchenbezirken, Regionen und Landeskirchen.

In seiner hauptamtlichen Tätigkeit und als Vorsitzender der Missionale Köln (2003 -2015) und Mitglied der EKD-Synode (2004 - 2014) befasste sich Pompe intensiv mit den Themenfeldern missionarische Kirchenentwicklung, kirchliche Kooperationen und Strukturveränderungen, Mitgliedschaft und Zugehörigkeit sowie Kirche in der Postmoderne.

Aus jahrelanger Praxis in Fortbildung und Gemeindebegleitung weiß Pompe: „Die Spätmoderne stellt viele Erfahrungen und Formate des Glaubens radikal in Frage. Gleichzeitig öffnet sie neue Räume für die werbende Kommunikation des Evangeliums. Diejenigen Kirchen und Gemeinden werden Menschen erreichen, die den weiten, offenen Raum des Evangeliums mit seinem nahen, persönlichen verbinden können‟.

Hans-Hermann Pompe ist seit 2019 theologischer Referent in der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi).

Von midi aus wird er künftig auch das Amt des AMD-Generalsekretärs ausüben. Die Geschäftsstelle der AMD wurde Anfang des Jahres in die Evangelische Arbeitsstelle midi integriert. Bei midi werden die Themen der AMD mit Blick auf Kirche und Diakonie weiter entwickelt. Das AMD-Netzwerk bleibt auch in Zukunft erhalten.

In einem feierlichen Gottesdienst dankte die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste ihrem scheidenden Generalsekretär Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg für seine verdienstvolle Arbeit und wünschte zugleich dessen Nachfolger Hans-Hermann Pompe alles Gute und Gottes Segen für die neue Aufgabe.

Erhard Berneburg verabschiedete sich mit dem Wunsch aus der AMD, „dass sie sich als starker Partner im neuen Zusammenhang von midi erweist, der das besondere Profil der „Volksmission‟ selbstbewusst einbringt: Letztlich geht es darum, dass Menschen Christen werden und Christen bleiben‟.

Über die AMD

Die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) koordiniert die missionarische Arbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zum Netzwerk der AMD gehören Mitglieder verschiedener Herkunft: die landeskirchlichen Ämter für missionarische Dienste und Gemeindeentwicklung aller Gliedkirchen der EKD, freikirchliche Einrichtungen für Evangelisation und mehr als 70 missionarisch engagierte Werke und Verbände in Deutschland. www.a-m-d.de

Über midi

midi ist die Zukunftswerkstatt für die Kommunikation des Evangeliums in Kirche, Diakonie und Gesellschaft. Die Arbeitsstelle ist ein gemeinsamer Arbeitsbereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Diakonie Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) in Trägerschaft des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e.V. in Berlin. Die fachliche Aufsicht und Steuerung liegen bei einem zwölfköpfigen Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern der drei Organisationen, dem Dr. Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und Mitglied im Rat der EKD, vorsitzt. Das Kollegium der Arbeitsstelle besteht aus elf Referentinnen und Referenten und wird von Direktor Dr. Erhard Berneburg geleitet. www.mi-di.de

Rückfragen an:
Louisa Winkler
Referentin für Kommunikation
Tel. 030 652 11 1567

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11.12.18: Diakonie Deutschland, EKD und AMD gründen gemeinsame Arbeitsstelle „midi“

Zum 1. Januar 2019 startet in Berlin ein neuartiges Joint Venture zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Diakonie Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD): die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung, kurz: midi.

Im Sinne eines Pilotunternehmens wollen Kirche und Diakonie das Feld der missionarischen Profilbildung nutzen, um stärker als bisher an übergreifenden Fragestellungen gemeinsam zu arbeiten und die wechselseitige Bezogenheit aufeinander noch deutlicher mit Leben zu füllen. Dies entspricht dem Anliegen, das der Rat der EKD als konstitutiv für seine Legislaturperiode definiert hat und nimmt die strategische Zielsetzung der Diakonie Deutschland und die Forderung der EKD-Synode nach überzeugenden neuen Formaten und klugen Strukturen („Zukunft auf gutem Grund“) auf.

midi wird ein Experimentierraum, ein „Think Tank“ für Fragestellungen der Zukunft sein und sie wird Beiträge zu Impulsentwicklung, Beratung, Vernetzung bieten. Besonderes Augenmerk der Arbeitsstelle wird der mittleren Leitungsebene in Kirche und Diakonie in ihrer Funktion als Impulsgeber für künftige Veränderungsprozesse gelten.

Ihren Sitz wird midi im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung haben. Die fachliche Aufsicht liegt bei einem zwölfköpfigen Kuratorium aus EKD, Diakonie und AMD, dem Dr. Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und Mitglied im Rat der EKD, vorsitzt. Das Kollegium der Arbeitsstelle, das von Direktor Dr. Erhard Berneburg geleitet wird, setzt sich aus bisherigen Mitarbeitenden der AMD-Geschäftsstelle, Referentinnen und Referenten des EKD-Zentrums Mission in der Region, das zum 31. Dezember 2018 aufgelöst wird, und neuen Mitarbeitenden, auch aus der Diakonie Deutschland zusammen. Die AMD bleibt als Netzwerk bestehen, das Amt des Generalsekretärs/der Generalsekretärin wird durch einen Referenten/eine Referentin von midi übernommen.

Am 27. Mai 2019 wird midi in Berlin festlich eröffnet.

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11.12.18: Stellenausschreibung Referent/in "Kirche und Diakonie im Sozialraum"

Mit einer weiteren Stellenausschreibung für die neue Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung suchen wir eine Referentin oder einen Referenten zum Themenfeld „Kirche und Diakonie im Sozialraum“. Bitte beachten Sie die verkürzte Ausschreibungsfrist bis zum 4. Januar 2019. Sie finden die Stellenausschreibung unter folgendem Link: https://ewde.hr4you.org/job/view/307. Bitte bewerben Sie sich über das bereitgestellte Formular.

01.10.18: Material zur Ökumenischen Bibelwoche 2018/2019 erschienen

Mit Paulus glauben – Zugänge zum Philipperbrief – Ökumenische Bibelwoche 2018/2019

In diesem Jahr dreht sich alles um den Philipperbrief des Paulus. Dieser Brief besticht durch seine Themenvielfalt: Verfolgung und Freude, Liebe und Gemeinschaft, christliche Gesinnung, Furcht und Vertrauen, Geben und Nehmen, irdisches Wirken und himmlische Heimat.

Unter dem Titel „Mit Paulus glauben“ lädt die Bibelwoche zu einer Reise durch den Philipperbrief ein, und zeigt eine sehr persönliche und emotionale Seite seines Verfassers auf – der alte „Haudegen“ Paulus lässt sich darin tief ins eigene Herz blicken!

Textgrundlage sind die Abschnitte Phil 1,12-26; Phil 1,27-2,11; Phil 2,12-30; Phil 3,1-16; Phil 3,17-4,3; Phil 4,4-9; Phil 4,10-23. Das Bibelwochenmaterial ist im Neukirchener Verlag erschienen. Es wird von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart und dem Katholischen Bibelwerk Stuttgart herausgegeben.

Das Bibelwochenmaterial unterstützt bei der Vorbereitung und Gestaltung der ökumenischen Bibelwoche mit Exegesen, konkreten Vorschlägen für die Abende, Impulsen, Materialhinweisen und hilfreichen Texten.

Im Arbeitsbuch werden die Abschnitte aus dem Philipperbrief für sieben Abende fachgerecht und verständlich ausgelegt. Zur eigenständigen Gestaltung der Bibelwoche regen sieben Bibelarbeiten sowie die Bilder zur Bibelwoche an. Ein ausführlicher Gottesdienstentwurf für den
ökumenischen Bibelsonntag rundet das Angebot ab.

Die beiliegende DVD enthält neben Arbeitsbuch und Teilnehmerheft kreative Entwürfe für eine Jugendbibelwoche. Neben Cartoons und den Bildern zur Bibelwoche gibt es das Plakat zur Bibelwoche sowie Text- und Coverelemente zur eigenen Gestaltung von Werbematerialien. Ideen zur fruchtbaren Arbeit mit den Texten und Impulse zur Strukturierung und Gestaltung der einzelnen Abende, wie z. B. mit Bibleartjournaling, werden ebenso auf der DVD bereitgestellt.

Das Teilnehmerheft orientiert sich an den Gestaltungsvorschlägen des Arbeitsbuches. Zu den sieben Abschnitten aus dem Philipperbrief gibt es Hilfen zum Textverständnis und Anregungen zur Entdeckung der Textinhalte allein oder in Arbeitsgruppen. Die Bilder zur Bibelwoche, Impulse zur Meditation und Raum für eigene Notizen ergänzen das Material. Für den Gottesdienst zum Ökumenischen Bibelsonntag zu Phil 4,13 bereichert ein Ablaufplan mit Liedern und Gebeten für die Gemeinde das Teilnehmerheft.

09.05.18: AMD-Delegiertenkonferenz: Nachfolge, die verwandelt

Vom 14. bis 16. Mai kommen in Hofgeismar (Hessen) die AMD-Delegierten zu ihrer Jahrestagung zusammen. Die rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von landeskirchlichen Ämtern, freien Werken und diakonischen Einrichtungen diskutieren u.a. das Schwerpunktthema "Nachfolge, die verwandelt - Impulse der Weltmissionskonferenz 2018". Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit vom Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche wird das Thema "Nachfolge bei Bonhoeffer" beleuchten, Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt von der CVJM-Hochschule Kassel spricht zu Nachfolge im Neuen Testament. Dr. Michael Biehl vom Evangelischen Missionswerk in Hamburg wird von der Weltmissionskonferenz in Arusha berichten.

Die Tagesordnung finden Sie hier.

13.02.18 Die Videos der Fachtagung Evangelisation 2018 zum Ansehen

„Wie machen´s andere?“, das war die Leitfrage der Fachtagung Evangelisation 2018 im ICF in Karlsruhe. Viele Gäste haben uns zu diesem Thema besucht, zwei Gäste haben wir im Vorfeld besucht und um Ihre Statements gebeten – hier sind die Interviews von Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) und von Peter Wenz (Gospelforum Stuttgart).

25.04.18 Fachtag Bibel: Wie kommt die Bibel neu in den Blick?

Unter dieser Fragestellung erörterten beim Fachtag Bibel Teilnehmende aus ganz Deutschland die gegenwärtigen Herausforderungen und Möglichkeiten der Kommunikation mit und über die Bibel. Die Menschen möchten heute in ihrer eigenen Deutungskompetenz gegenüber der Bibel ernst genommen werden. Es steht nicht mehr im Vordergrund, was Experten zur Bibel sagen, sondern was die Bibel einem selbst sagt. Dazu brauchen Menschen aber kurze und verständliche Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Selbstverständnis der Bibel und zur damaligen Lebenswelt, um gravierende Missverständnisse zu vermeiden. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Fachtags Bibel am im April in Frankfurt war darum die Präsenz und Präsentation der Bibel in den social media.

Viel Rückenwind bekommt das Bibelthema gerade von katholischer Seite, wo sowohl an Bibelkursen, als auch am ökumenischen Bibelsonntag ein großes Interesse besteht. Wir profitieren gerade bei der erschließenden Beschäftigung mit der Bibel sehr davon, dass wir unsere Kräfte und Ideen ökumenisch bündeln: Gemeinsam sind wir in AMD, Deutscher Bibelgesellschaft, katholischem Bibelwerk, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirche (ACK), freien Werken und Verbänden mit demselben Anliegen unterwegs, nämlich die Bibel in Kirche und Gesellschaft spannend und lebensnah neu in den Blick zu bringen.

Als interessante neue Projekte dazu wurden u.a. vorgestellt:

Bibel Projekt – Youtube Filme z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=If-fs-dl84o . Eine Online Bibelstunde mit ergänzenden Videos oder Blogs und Kommentarfunktion und anschließendem Life-Chat auf Youtube sonntagabends um 19:00 Uhr unter dem Namen „Die Bibelchecker“. Nach einem bibelkundlichen Einstieg soll es weiter in die Tiefe gehen. Das Projekt wurde von Tobias Schneider, Leiter der missionarischen Dienste Württemberg vorgestellt.

One of the 500 – Spielend entdecken, wer Gott ist. Das Evangelium als HQ 3D Role-Playgame. Auf dem Spielemarkt einzigartig und innovativ! Trailer und Mitmach-Möglichkeiten auf der Homepage http://1of500.de/. Der Ansatz des Spiels ist: Bibel kannst du jetzt als Videospiel erleben. Die Storyline erzählt das Leben Jesu bis zur Auferstehung, dann setzt die Charakterentwicklung der Spieler ein, die sich immer mehr an Jesus angleicht. Es ist ein Single-Player Spiel. Gemeinschaft wird hier virtuell realisiert.

Messenger Modul zur ökumenischen Bibelwoche: basierend auf der Jugendbibelwoche, als Ersatz fürs Teilnehmerheft wird die Jungendbibelwoche von Nachrichten auf einem Messengerdienst unter der Woche begleitet. Zwischen den Einheiten gibt es Impulse, Lesetipps, Reaktionsmöglichkeiten. Im Vorbereitungsmaterial zur ökumenischen „Texte zur Bibel“ werden die Messages abgedruckt sein. Das Angebot wendet sich an eine bestehende Gruppe.

Janas Youtube Channel: Die Poetry-Slammerin Jana erzählt über ihren Glauben. Dieser Channel wurde von der EKD iniziiert https://www.youtube.com/watch?v=l0M8xbvgCZY

Terminhinweis: Vom 18. Bis 22. Oktober 2018 finden in Berlin die Europäischen Bibeldialoge zum Thema „Gott spricht analog“ statt. Mehr dazu unter http://www.eaberlin.de/seminars/data/2018/ebd/gott-spricht-analog/

24.10.17: Vier neue Mitglieder im AMD-Vertrauensrat

Durch das Ausscheiden von Burkhard Weber, Birgit Winterhoff und Christian Höser galt es bei der AMD-Delegiertenversammlung Ende September in Hannover, drei Stellen im AMD-Vertrauensrat neu zu besetzen. Gewählt wurden der CVJM-Generalsekretär Hansjörg Kopp, der Leiter des Amtes für missionarische Dienste der westfälischen Landeskirche, Ingo Neserke, und Christine Reizig, Landespfarrerin für Gemeindeaufbau der Landeskirche Anhalt. Zuvor hatte sich der Vertrauensrat dafür ausgesprochen, eine weitere Person zu kooptieren: Zukünftig wird auch Katharina Haubold von der CVJM-Hochschule in Kassel im AMD-Leitungsgremien dabei sein.

Der AMD-Vorsitzende Dr. Ulrich Fischer berichtete der Delegiertenversammlung über die Fortschritte im Blick auf die neue Arbeitsstelle, in der künftig die AMD-Geschäftsstelle, das EKD-Zentrum Mission in der Region und Arbeitsschwerpunkte der Diakonie Deutschland verschmelzen sollen. In der neuen Arbeitsstelle sollen die Grundsatzfragen der Missionstheologie behandelt werden, insbesondere wie die Sprachfähigkeit im missionarischen Handeln verbessert werden kann. Dabei habe sich missionarische Arbeit sich an Lebenslagen, an Sozialräumen und an vorhandenen Organisationsformen zu orientieren, und nicht an überkommenen parochialen oder kirchenbezirklichen Strukturen. In der neuen Arbeitsstelle solle zudem die Beratung diakonischer Unternehmen und Organisationen in diakonischer Profilbildung erfolgen. Insgesamt solle die neue Arbeitsstelle helfen, im gemeinsamen Wirken von Kirche und Diakonie Kirche im Sozialraum zu gestalten, vor allem indem mit einem reflektierten Missionsbegriff und in missionarischer Mehrsprachigkeit Formen der Kommunikation des Evangeliums entwickelt werden, die besonders für die mittlere Leitungsebne von Bedeutung sind. Voraussichtlich im Januar 2018 wird sich der Rat der EKD mit der Planung befassen, so dass die neue Arbeitsstelle im Spätjahr 2018 oder zum 1. Januar 2019 ihre Arbeit aufnehmen könnte.

Vizepräsident Dr. Thies Gundlach hob in seinem Vortrag zum Reformationsjubiläum drei Aspekte besonders hervor: Es sei gelungen, den Blick über Wittenberg und Deutschland hinaus zu weiten (z.B. durch den Europäischen Stationenweg). Staat und Kirche seien „Hand in Hand“ gegangen, was u.a. bei der Eröffnung des Jubiläums am Reformationstag 2016 in Berlin deutlich wurde. Parallel dazu fand in Lund der Eröffnungsgottesdienst des LWB statt, der durch die Anwesenheit des Papstes die ökumenische Dimension des Jubiläums sichtbar machte. Der dritte wichtige Aspekt sei die Resonanz vor Ort: In den Regionen wurde nicht nur große Begeisterung in Veranstaltungen und Events eingebracht, sondern auch substantielle inhaltliche Arbeit geleistet. Es war ein Beteiligungsjubiläum und ein Kulturjubiläum:  Immer dann, wenn Kirche die Kooperation mit anderen Partnern wie z.B. Kulturträgern gesucht hat, war das Interesse der Öffentlichkeit besonders groß.

Dr. Erhard Berneburg und Mitglieder der Geschäftsstelle warfen anschließend einen Rückblick auf die konkreten Aktivitäten der AMD im Jubiläumsjahr:  So waren zahlreiche AMD-Mitglieder mit wichtigen Beiträgen auf der Weltausstellung Reformation 2017 in Wittenberg vertreten (wie z.B. der Gnadauer Gemeinschaftsverband, der CVJM, Alpha und andere). DYNAMISSIO war ein theologisch hochwertiger Kongress, das wurde nicht nur in den Hauptvorträgen, sondern auch in den exzellenten Workshops deutlich. Vertreten war dabei eine große theologische Bandbreite – schon die Vorbereitung in diesem breiten Spektrum war ein wichtiger Prozess.  Mehr Besucher wären wünschenswert gewesen, aber die Finanzen sind inzwischen ausgeglichen. Das Global Leadership Forum der Lausanner Bewegung hat im Juni 200 Evangelisten aus der ganzen Welt in Wittenberg versammelt, darunter 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland. Die ErneuerBar der AMD konnte über 7.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen und ihnen den „begehbaren Glaubenskurs“ präsentieren. Und Reformation 2017: Das Magazin hat in 100.000 Exemplaren seinen Weg in die Riege der Premiumprodukte im Zeitschriftenhandel gemacht. Mit den unterhaltsamen und informativen Geschichten rings um die Reformation, den aufwendig produzierten Bilderstrecken und dem kompakten Glaubenskurs von Klaus Douglass ist es gelungen, Absender- und Adressateninteresse erfolgreich zu verbinden.

15.09.17: Spur8-Glaubenskurs in Brasilien

Ein Projekt zieht Kreise

Punktgenau konnte es in Brasilien mit „Spur8 – Entdeckungen im Land des Glaubens“ losgehen: Genau 10 Minuten vor Anfang des ersten Multiplikatorenkurses lieferte die Druckerei die ersten 1.000 Teilnehmermappen. Vorangegangen war intensive Arbeit: Nach ersten Gesprächen mit der AMD im Jahr 2014 machte sich eine von der Faculdade Luterana de Teologia (FLT) koordinierte Arbeitsgruppe an die Übertragung des Kurses. TRILHA8 (so heisst SPUR8 in Brasilien) nahm Gestalt an und Mitte 2016 war der Kurs fertig. Inzwischen haben viele Gemeinden damit begonnen, TRILHA8 durchzuführen. Über 4.000 Teilnehmermappen wurden bereits in dieser kurzen Zeit verkauft. Die Berichte aus den Gemeinden sind sehr erfreulich und ermutigend.

Ein Praxisbeispiel aus einer Gemeinde: Eine TRILHA8-Arbeitsgruppe der Gemeinde Rio Negro-Mafra nahm an einem Training teil, um sich auf die verschiedenen Aufgaben (Referate, Moderation der Gesprächsgruppen, etc.) vorzubereiten. Dann begann die Phase der Einladung. Sie hofften – und beteten dafür – dass 40 Menschen aus der Gemeinde teilnehmen würden. Ein paar Tage vor Kursbeginn hatten sie die gewünschten Anmeldungen. Aber es wurden noch mehr: Genau 85 TeilnehmerInnen, darunter viele ohne kirchliche Bindung, aber auf der Suche nach einer geistlichen Heimat. Der Abschlussgottesdienst war sehr bewegend.

Ein weiteres Beispiel aus dem Norden Brasiliens: In Mai wurde in der Synode Amazonien ein Multiplikatorenkurs angeboten. Während des Kurses teilte ein junger Pastor seine Sorge, seine Gemeinde würde wohl kaum die finanziellen Mittel für die Teilnehmermappen aufbringen können. Nach einer Anfrage stellte sich sofort ein Ehepaar aus der Gemeinde Rio Negro-Mafra zur Verfügung, um die gewünschten 50 Teilnehmermappen zu sponsern. So vernetzen sich die Gemeinden, die sich mit Kursen zum Glauben gemeinsam auf den Weg zu einer missionarischen Kirche machen.

Wer Kurse zum Glauben anbietet, muss auch für das Danach sorgen. Das nimmt die FLT sehr ernst. Ein Magazin für Kleingruppen, genannt „T8+“ ist fast fertig. Es soll Menschen helfen, die nach einem TRILHA8-Kurs weiter machen wollen. Evangelische Kirchen aus benachbarten Ländern (Chile, Argentinien, Paraguay) wurden auf TRILHA8 aufmerksam und baten die FLT um die Übersetzung ins Spanische. Durch ein Projekt, das von der AMD und der FLT koordiniert wird, soll SPUR8/TRILHA8 weitere Kreise in Lateinamerika ziehen.

08.06.17: 200 Evangelisten aus aller Welt treffen sich in Wittenberg

Runder Tisch Evangelisation der Lausanner Bewegung feiert das Reformationsjubiläum

Vom 14. bis 15. Juni 2017 findet in der Lutherstadt Wittenberg der diesjährige „Runde Tisch Evangelisation“ statt. Zu den 60 Teilnehmenden aus deutschen Kirchen, Werken und Verbänden kommen in diesem Jahr noch rund 140 Teilnehmende aus aller Welt, die in den Tagen zuvor in Wittenberg das Global Leadership Forum der Internationalen Lausanner Bewegung besucht haben.

Der „Runde Tisch Evangelisation“ 2017 beginnt um 15 Uhr im Stadthaus Wittenberg (Mauerstraße 18, 06886 Lutherstadt Wittenberg) mit der Diskussion um „Schlüsselthemen und Entwicklungen der weltweiten Missionsbewegung“. Impulsgeber sind unter anderem der Vorsitzende der Internationalen Lausanner Bewegung, Dr. Michael Oh; der badische Dekan Dr. Martin Reppenhagen; der ghanaische Theologe Nana Yaw Offei Awuku, Direktor der Jugendorganisation der Lausanner Bewegung (Director of the Lausanne Younger Leaders Generation initiative (YLGen); der Jamaikaner Las Newmann, stellv. Direktor und Koordinator der zwölf Weltregionen der Lausanner Bewegung (Global Associate Director for Regions); David Ro aus Taiwan, Regionaldirektor der Lausanner Bewegung für Ostasien (Regional Leader for East Asia); sowie der US-Amerikaner David Bennett, der als stellv. Direktor für Zusammenarbeit und Inhalte (Global Associate Director for Collaboration and Content) der Internationalen Lausanner Bewegung tätig ist.

Ab 19 Uhr findet ein festlicher Abend zum Reformationsjubiläum statt, bei dem der Direktor der Evangelischen Wittenbergstiftung, Jan von Campenhausen, für die EKD, der Präses des Bundes Freier Evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting, für die Freikirchen und der Lausanne-Vorsitzende Dr. Michael Oh Grußworte sprechen werden. Am Donnerstag feiern die Teilnehmenden um 9 Uhr einen internationalen Gottesdienst in der Schlosskirche, in dem Pfarrer Ulrich Parzany die Predigt halten wird.

Berlin, 8. Juni 2017
Silke Römhild
Kommunikation der AMD

Die Koalition für Evangelisation in Deutschland wird institutionell getragen von der Deutschen Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste. Zur Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) gehören die landeskirchlichen Ämter für Missionarische Dienste/Gemeindedienste, freikirchliche Ämter sowie mehr als 70 freie Werke und Verbände, die mit missionarischer Zielsetzung arbeiten. Die AMD ist Fachverband der Diakonie Deutschland im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung.

17.05.17: AMD-Präsenz in Wittenberg

"ErneuerBar" wird eröffnet

Alle Augen sind dieser Tage auf Wittenberg gerichtet – und ab dem 19. Mai ist die Lutherstadt um eine weitere Attraktion reicher: In der ErneuerBar wollen wir von der AMD das Christsein evangelischer Prägung darstellen und feiern. Wir wollen den Glauben zum Thema machen und zum Glauben einladen. Wir wollen Gott neu entdecken und von ihm innerlich erneuert werden. Schräg gegenüber der Leucorea in der Collegienstraße erwarten wir Sie in der ErneuerBar zu einem „Glaubenskurs to go“, in dem wir die vier soli in ihrer Bedeutung für heute darstellen. Information, Erfahrung und Anregung – so ließe sich die Ausstellungspräsenz der AMD auf drei Worte bringen. Der Duft von frischem Brot und Kaffee begrüßt den Besucher beim Eintritt. Medientürme bieten Interessantes und ganz Persönliches zu den Aussagen der Reformation. Und im „Erneuer(T)raum“ können Gebete, Wünsche und Hoffnungen Teil von etwas neuem Großen werden. Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der ErneuerBar am 19. Mai 2017, 12-14 Uhr, Collegienstraße 35, 06886 Lutherstadt Wittenberg.

 

25.03.17: DYNAMISSIO-Kongress in Berlin beendet

„Wir werden uns diese Gemeinschaft nicht mehr nehmen lassen“

Mit einem Abendmahlsgottesdienst im Berliner Velodrom ist am Samstag der dreitägige missionarische Gemeindekongress DYNAMISSIO zu Ende gegangen. Der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener, der auch Mitglied im Vorstand des Kongresses und im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, ermutigte in seinem Sendungswort die 2.200 Teilnehmenden, den Blick auf das Gelingende zu richten: „Vieles ist auch heute schon gut: Schaut euch diesen Kongress an.“ Im Vorfeld habe es durchaus heftige Debatten gegeben. „Aber wir sind zusammen geblieben“, so Diener unter dem Applaus der Anwesenden. „Und wir werden uns diese Gemeinschaft nicht mehr nehmen lassen.“

Am Vortag hatte der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, angesichts von Terror und Gewalt Christinnen und Christen dazu aufgerufen, „Botschafter der Versöhnung“ zu sein. Viele Menschen seien erschrocken und verunsichert über „Staatspräsidenten, die anderen Staaten und Politikern Nazi-Vorwürfe entgegenbringen“, über die Pläne, neue Mauern zu errichten und über wachsende Entfremdung und Zwietracht. Auch der Terroranschlag in London mache sehr betroffen: „Wir denken im Gebet an die Menschen dort.“ Aber „weil Christus unter uns ist, reagieren wir nicht mit Hass auf Gewalt. Und wir überlassen nicht der Angst das Feld.“

Der Greifswalder Theologieprofessor Michael Herbst hatte im Eröffnungsvortrag am Donnerstag, 23. März, Luthers Rechtfertigungslehre in den Mittelpunkt gestellt und für eine Rückkehr zu diesem „Glutkern reformatorischer Theologie“ geworben. Das Evangelium von der Befreiung durch Jesus Christus sei 500 Jahre nach der Reformation immer noch fremd und sperrig. „Dieses Fremde zu sagen, macht Kirche relevant.“

Neben den Vorträgen im Velodrom fanden in ganz Berlin an insgesamt 124 Veranstaltungsorten in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen Foren, Seminare und Workshops statt, unter anderem mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder und dem religions- und migrationspolitischen Sprecher von BÜNDNIS 90/Die Grünen, Volker Beck. Der Vorsitzende des Kongressvorstandes, Dr. Erhard Berneburg, verwies am Freitag vor Journalisten auf die große Bandbreite der Veranstalter und das Neuartige dieses Formates: „Das hat es so in Deutschland noch nicht gegeben. Wir brauchen diesen Austausch und das Lernen voneinander für die missionarische Bewegung.“

Und so lauschten beispielsweise am Donnerstagnachmittag 185 Teilnehmer im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung am Berliner Nordbahnhof gebannt dem Vortrag von Prof. Hans-Joachim Eckstein zur „Menschwerdung Gottes“. In einem Forum zur Vielfalt der Religionen betonte Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog der Berliner Landeskirche: „Schafft Räume der Begegnung, nur so wächst Vertrauen!“ Der Leiter der Münchener ICF-Gemeinde (International Christian Fellowship), Tobias Teichen, berichtete über die Ausrichtung seiner Gemeinde am „Puls der Zeit.“ Damit sei nicht der Zeitgeist gemeint, erläutert Teichen, sondern die Fragen, die die Menschen umtreiben. „Die Antwort ist immer Jesus, aber man muss zuerst die Fragen der Menschen kennen.“ Auch eine Vielzahl von Praxisprojekten stellte sich vor. Wie zum Beispiel „blu:boks“: Inmitten der Mietskasernen von Lichterfelde bietet das Projekt in Workshops zu Musik, Tanz, Schauspiel und Handwerk den jungen Menschen des Stadtteiles die Möglichkeit, neue Seiten an sich zu entdecken und zu entfalten.

In all den Veranstaltungen ging es immer wieder um die Frage: Wie können Christinnen und Christen den Menschen ihr Umfeld, aber auch die Welt darüber hinaus zum Guten verändern? „Das Leiden der Menschen in El Salvador, in Syrien, im Iran, in der demokratischen Republik Kongo und aller anderen ist eine Realität, der wir nicht ausweichen können“, so die Theologin Ruth Padilla DeBorst aus Costa Rica, die am Freitagabend im Velodrom sprach. „Das ist die Realität, in die wir als Kirche gesandt sind, in den Fußspuren unseres Herrn.“

Veranstaltet und getragen wird DYNAMISSIO, der missionarische Gemeindekongress 2017 von der „Koalition für Evangelisation e.V.“, einem breiten Bündnis von Christinnen und Christen, in dem die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, die Evangelische Allianz in Deutschland und eine Reihe weiterer missionarischer Akteure zusammenwirken. Eine Reihe weiterer Berichte und Fotos, die zum Abdruck frei sind, finden Sie auf www.dynamissio.de.

06.02.17: Fresh X wächst weiter

Vereinsgründung - AMD wird Koordinationsstelle

Am Samstag, 4.2.2017 wurde der Verein „Fresh X - Netzwerk e.V.““ von 23 Kirchen, Verbänden und Werken gegründet. Schon seit 2011 gestalten mehr als 20 Landeskirchen, Freikirchen, Bistümer, Werke, Organisationen und Ausbildungsstätten das ökumenische und deutschlandweite Fresh X - Netzwerk. Durch die Vereinsgründung wollen die 23 Mitglieder in noch höherer Verbindlichkeit eine vielfältige und erfrischende Kirche fördern. Prof. Dr. Michael Herbst, Direktor des Instituts zur Forschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung betont, dass mit dem Verein keine starre Institution gegründet wurde:

„Der neue Verein ist ein Hoffnungszeichen. Fresh X gründet mit diesem Verein keine starre Institution, sondern gestaltet weiterhin eine lebendige Bewegung. Die 23 verschiedenen Partner bleiben zusammen und festigen ihre Zusammenarbeit. So unterschiedlich sie auch sind: Allen geht es darum, dass Gemeinden den Mut finden und die nötigen Fertigkeiten erlernen, um in „neue" Lebenswelten aufzubrechen und mit anderen Menschen eine „frische" Gestalt christlicher Gemeinschaft zu entwickeln.“

Die Vertreter des neuen Vereins sind sich darin einig: Nur im gelebten Miteinander der Ökumene kann die Kirche der Zukunft gestaltet werden. In der Präambel der Satzung formulieren sie das Ziel des Vereins:

„Inspiriert von der englischen Fresh X – Bewegung fördert das Fresh X - Netzwerk alle neuen Ausdrucksformen gemeindlichen Lebens, die missional, kontextuell, lebensverändernd und gemeindebildend sind. Unter einer Fresh X verstehen wir dabei eine neue Form von Gemeinde für unsere sich verändernde Kultur, die primär für Menschen gegründet wird, die noch keinen Bezug zu Kirche und Gemeinde haben. […] Das Fresh X - Netzwerk verfolgt die Vision einer Kirche in vielfältiger Gestalt. Bestehende Ortsgemeinden und neue Fresh X stehen nicht in Konkurrenz, sondern sind verschiedene, sich ergänzende Ausdrucksformen, durch die das eine Reich Gottes heute Gestalt gewinnen will.”

Maria Hermann, Referentin in der Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und eine der Leiterinnen von Kirche2 – eine ökumenische Bewegung ergänzt: „Ich hoffe, dass wir mit der Vereinsgründung einen Beitrag dazu leisten können, die Frage nach der Mission in einer angemessen und achtsamen Weise auch für Deutschland wieder zu eröffnen. Und dass wir sie damit auch als dezidiert ökumenisches Thema begreifen lernen.“

Prof. Dr. Tobias Faix, Professor für Praktische Theologie an der CVJM-Hochschule bezeichnet die Vereinsgründung am vergangenen Samstag als „historischen Moment mit hoffentlich nachhaltigen geistlichen Auswirkungen.“

• Eine List der Gründungsmitglieder des Vereins „Fresh X – Netzwerk e.V.“ findet sich auf der Webseite von Fresh X

• Weiteres Infomaterial gibt es hier.